Kleine Review zu Ni no Kuni 2: Schicksal eines König

Rollenspiele für Konsolen begleiten mich schon seit jüngster Kindheit. Seit dem bin ich ein begeisterter Rollenspieler was Videospiele angeht, egal ob diese aus dem Westen oder aus dem asiatischen Teil der Erde kommen.

Deswegen kam ich auch hier nicht an Ni no Kuni 2: Schicksal eines König vorbei, welches für PS4 & PC erhältlich ist. Dieses Spiel stammt aus dem Hause Level-5 und wie der Name es schon sagt, ist es der Nachfolger des ersten Teils, welches im Jahre 2011 für PS3 erschien und sich storytechnisch Jahrhunderte später abspielt.

Das Spiel zockte ich nun intensiv eine Woche am Stück (ca. 76 Spielstunden) auf der PS4. Die Hauptstory ist seit gestern durch und meine Charaktere befinden sich mittlerweile auf Stufe 70. Mein erbautes Königreich hat mittlerweile alle Einwohner und die letzten Forschungen kommen auch langsam zu einem Ende.

Was bleibt also? Es bleiben noch ein paar „besessene Monster“ übrig, die es in sich haben und anschließend gibt es noch das so genannte zehnte Traumtor, welches auch noch sehr starke Monster beinhaltet. Soviel zu meinem aktuellen Spielstand.

 

Deswegen möchte ich zu dem Spiel eine kleine Review geben.

 

Grafik & Musik:

Die Entwickler blieben sich mit ihrem Grafikstil wie schon beim ersten Teil treu. Man kann es nicht vermeiden zu sagen, aber die Optik ist ähnlich derer, welche aus dem Hause Studio Ghibli kommt. Eine farbenfrohe Welt erwartet einen und verleiht dem Auge eine wunderschöne Atmosphäre der unterschiedlichsten Gebiete.

Auch die Musik kommt nicht zu knapp. Diese ähnelt auch sehr dem ersten Teil, aber was solls? Wenn es gut ist, kann man es schließlich wieder verwenden 😉 Nicht desto trotz wird die fantastische und detaillierte Welt mit einem orchestralen Soundtrack untermalt.

Zur Auswahl der Stimmenwiedergabe kann man zwischen Englisch und Japanisch wählen.

 

Story:

Eine kleine grobe Beschreibung um was es in der Story geht.

Wie schon erwähnt spielt die Story hier Jahrhunderte nach dem ersten Teil. Hierbei handelt es sich um einen jungen König namens Evan, der aus seinem Königreich flüchtet und mit Hilfe seiner Kameraden ein neues Reich gründet.

Das Ziel ist dann die verschiedene Königreiche zu vereinen um Frieden in der Welt zu schaffen. Natürlich gibt es noch einen Antagonist, der immer wieder dazwischen funkt um seine eigene Pläne zu vollenden.

 

Gameplay:

Es gibt drei grundlegende Arten von Gameplay: Das Kampfsystem, die Militäreinsätze und den Aufbau des Königreiches.

Wie in anderen RPGs formt man auch hier seine Gruppe, bestehend aus drei Leuten. Unterstützt wird man durch Naturgeister, den Gnuffis. Diese unterstützen einen durch Heilung, Schutzzauber oder gewaltige Angriffszauber mit ihrem dazugehörigen Element. Das Kampfsystem ist dieses mal nicht rundenbasiert. Ähnlich wie bei FF XV ist das Kampfsystem Actionreich und das Kampfareal ist auf eine bestimmte Größe limitiert. Der Anführer der Gruppe wird durch einen selbst gespielt während die anderen Charaktere eigenhändig handeln. Man kann allerdings im Kampf immer zwischen den Charakteren der Gruppe durchwechseln. Durch Zauber oder Nahkampfangriffe mit diversen Waffentypen kann man seine Gegner zur Strecke bringen, allerdings kann man auch durch geschicktes Abwehren oder Ausweichen Schlimmeres verhindern.

Dann gibt es noch so genannte Militäreinsätze. Im Laufe des Spiels kann man Truppen rekrutieren wenn man die entsprechende Person in sein Königreich einlädt. Mit jeweils vier Truppen geht es dann in den Kampf welcher mit dem Schere-Stein-Papier-Prinzip funktioniert.

Wie schon erwähnt baut man sein neues Königreich auf. Man baut verschiedene Bauwerke wie eine Waffenwerkstatt oder ein Atelier um nachher selbst mit den gesammelten Materialen Waffen und Ausrüstung zu basteln. Diese Bauwerke werden dann mit den Bewohnern besetzt welche wider rum gewisse Eigenschaften haben um die Forschung des entsprechenden Bauwerk weiter zu treiben. Dies schaltet dann wieder neue Zauber, Waffen, Passive Fähigkeiten, usw… frei.

 

Fazit:

Im Grossen und Ganzen ist Ni no Kuni 2 ist ein wundervolles Spiel und ein richtiger Zeitfresser zugleich. Lange ist es her, dass mich ein Spiel so gefesselt hat. Nicht unbedingt von der Story her sondern weil es so viel zu tun gibt. Es gibt etwa 150 Nebenquests (mein Stand; gehe aber davon aus, dass es noch weitere gibt), welche einen bei der Stange halten. Der Schwierigkeitsgrad scheint mir aber ein wenig zu leicht zu sein, die optionalen Bosse mal ausgeschlossen. Es könnte aber vielleicht auch dran liegen dass ich wenig überlevelt war. So toll die Musik auch ist, finde ich dass sie mit der Zeit ein wenig nervig ist, da man sehr oft den selben Soundtrack zu hören bekommt. Die Story ist super erzählt, allerdings sind manche Dialoge ein wenig fragwürdig und eher simpel gehalten. Eventuell wollte man hier auch jüngere Gamer zum Spielen begeistern. Und ohne zu spoilern, war der Schluss doch ein wenig voraus zu sehen.

Am Ende aber hat es mir gewaltigen Spaß gemacht die Welt zu erkunden und große Monster zu bekämpfen. Ich kann das Spiel jedem anraten zu kaufen der Rollenspiele mag. Die Grafik ist anfangs eventuell ein wenig abschreckend weil alles so verniedlicht dargestellt wird, wenn man dies jedoch akzeptiert hat, warten auf einen viele spaßige Spielstunden!

 

Launch Trailer:

 

Source: Bandai Namco

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