Junge! … God of War Rezension

… Und wie du wieder aussiehst!

Ein Lied der Ärzte dass ich immer wieder anstimmen musste, wenn unser Held Kratos sein Lieblingswort zum Ausdruck brachte: „Junge!“

Wie schon in einem vorherigen Post erwähnt hier eine kleine Rezension des neusten God of War.

Das Spiel hab ich seit gestern durch und bin jetzt dabei den Endgame Content zu machen.

Grafik & Musik:

Gespielt wurde es auf einer normalen PS4 und die Grafik ist einfach überragend, wie man unschwer erkennen kann. Wenn man denkt bei einem GoW-Spiel würde es nur düster sein, den ich leider enttäuschen. Vom farbenfrohen Wald, auf blauer See oder auf hohen weißen Bergen. Jedes Element wurde wunderbar in Szene gesetzt.

Untermalt wird das ganze natürlich mit einem epischen Soundtrack, welche mit nordischen Gesängen und Melodien ausgestattet ist.

Da ich das Spiel auf Deutsch gespielt habe, kann ich nur hierzu eine Meinung abgeben. Die deutsche Synchronisation ist tadellos. Das einzige was mir aufgefallen ist, dass manchmal die Stimme des Jungen sehr leise war, als wäre er weit entfernt. Ansonsten kann ich nicht Schlechtes über die Stimmenausgabe sagen.

Story:

Kratos hat das antike Griechenland verlassen und verschlagen hat es ihn in den eisigen Norden von Midgard. Im Wald lebend, macht er sich mit seinem Sohn Atreus zu dem grössten Berg der Welt auf die Reise um die Asche der verstorbenen Mutter zu verstreuen. Unterwegs stellen sich nordische Kreaturen und auch der ein oder andere Gott in den Weg des Vater-Sohn-Gespanns. Wie man es auch der Mythologie kennt, gibt es auch die verschiedene Welten, die auch bis auf ein paar Ausnahmen besuchbar sind.

Die Geschichte um Kratos in der neuen Welt ist wirklich sehr gut inszeniert. Der alte Mann will von seinem alten Ego weg und schaut nur noch nach vorne, auf Grund seines Sohnes. Im Laufe der Spiels erfährt man interessante Dinge und auch das Ende des Spiels lässt sehr viel Raum für Spekulationen offen!

Gameplay:

Die Spielwelt ist trotz Sidequests recht linear gehalten. Die einzelnen Gebiete, die man besucht sind alle sehr „geschlossen“. Allerdings durch diese Nebenaufgaben entdeckt man Stück für Stück immer neuere, aber eher kleinere Gebiete.

Der Schwierigkeitsgrad (Auf Normal wurde gespielt) des Spiels ist an manchen Stellen echt knackig. Die Storygegner sind recht einfach gehalten aber in den Nebenaufgaben muss man sich schwereren Gegner stellen, woraus dann auch der Endgamecontent besteht.

Das Kampfsystem ähnelt dem alten GoW-System, hat aber auch einen Hauch von Dark Souls bekommen. Durch rechtzeitig ausgeführte Ausweichsrollen oder Schildblockaden kann man so fast jede Attacke des Gegners kontern. Auch spielt der Junge eine wichtige Rolle im Kampf. Durch seine Unterstützung kann man zusätzlichen Schaden austeilen, etwas an Gesundheit bekommen oder der Gegner wird durch ihn immobilisiert. Ein dicker Minuspunkt allerdings ist die Kameraperspektive. Sie schaut immer nur in die Richtung in die der Held schaut. Man kann sich zwar bewegen, aber was hinter einem passiert, ist oft schwer vorstellbar. Es gibt zwar eine 180º-Drehung-Taste, wurde aber von mir jedenfalls sehr selten benutzt.

Leider aber gibt es die bekannten Quicktime Events nicht mehr in denen man die angezeigten Tasten im rechtzeitigen Moment drücken muss. Hierzu gibt es nun eine abgespeckte Version davon, wo man zeitunabhängig ein paar Mal eine Taste betätigen muss.

Desweiteren gibt es noch das Aufwertungssystem der Ausrüstung und der Fähigkeiten. Mit den gesammelten Erfahrungspunkten kann man seine Fähigkeiten zu den diversen Waffen aufwerten und neue dazu bekommen oder aber auch den Jungen aufwerten.

„Materialen farmen“ lautet das Stichwort. Durch sammeln von Materialen kann man sich Ausrüstung schmieden oder verbessern lassen. Durch zusätzliche Steckplätzen an den Rüstungsteilen kann man die einzelnen Teile dann noch durch Zauber zusätzlich verbessern lassen.

Durch leichte und schwere Runen, kann man auch dann auch noch Fähigkeiten ausrüsten, welche man im Gefecht anwenden will

Fazit:

Die sehr hohen Bewertungen der großen Spielportalen sind, finde ich, berechtigt.

Der erste Eindruck war anfangs aber eher so: „Bin ich hier in einem Tomb Raider-Teil mit Dark Souls Mechanismen gelandet?“ Mit der Zeit legte sich das aber und das gute alte GoW-Feeling kam wieder auf. Auch wenn ich in den ersten Stunden immer aus Reflex die Quadrat-Taste drücken wollte um anzugreifen (wie in den alten Teilen), gewöhnte ich mich dann doch an die Steuerung.

Die Länge der Story ist ganz in Ordnung und wenn man sich ein wenig für Details abseits der Story interessiert, kann man beim Durchstöbern der Welt so manches in Erfahrung bringen. Neu, für mich jedenfalls, waren die Sidequests in einem GoW, welche ein paar nette Upgrades mit sich bringen.

Ich bin immer noch total gehyped von dem Spiel und möchte so gern wissen wie es weitergeht Mal schauen was das Santa Monica Studio noch so in Petto hat für die Zukunft von Kratos.

Eine Enttäuschung bleibt trotzdem… die sexy Times haben die Entwickler dieses Mal ausgelassen 😉

In diesem Sinne: Für Walhalla!

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